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eCommerce Online-Shops

Der Verkauf von Dienstleistungen und Gütern über das Internet wird mit eCommerce (elektronischer Handel) bezeichnet. Beim eCommerce können drei Arten unterschieden werden:

  1. Handel mit tangiblen Gütern wie bei Versandhäusern.
  2. Handel mit digitalen Gütern wie Musik, Videos und Dokumenten, welche direkt zum Download angeboten werden und mit einer digitalen Signatur vor unerlaubter Benutzung geschützt sind (DRM).
  3. Handel mit Dienstleistungen, wobei meist ein direkter Kundenkontakt bei der Ausführung entsteht.

 

Die proSystem Media realisiert Shops für alle drei Arten von eCommerce. Wenn Sie sich weiter in das Thema vertiefen möchten, zeigen wir im Folgenden die unterschiedlichen technologischen und konzeptionellen Eigenschaften der drei eCommerce Ausprägungen auf:


1. Handel mit tangiblen Gütern

Stellen Sie sich vor Sie betreiben ein Ladengeschäft und verkaufen Kuscheltiere. Auch wenn Ihre Produkte sich von anderen Kuscheltieranbietern qualitativ und emotional abheben, werden Sie nur einen bestimmten regional gebundenen Kundenkreis erreichen können. Indem Sie das Internet als zusätzlichen Vertriebskanal nutzen, haben Sie die Möglichkeit global und unabhängig von Ladenöffnungszeiten zu agieren.

 

Folgende Eigenschaften und technischen Vorraussetzungen müssen im Handel mit tangiblen Gütern berücksichtigt werden:

  • Shop-System als Plattform zum Suchen, Finden, Bestellen und Verwalten
  • Bezahlung(Payment) per Kreditkarte, Nachnahme, etc.
  • Lieferung der Produkte per Post, UPS

 

Wichtig ist natürlich, dass die Prozesskette von der Online-Bestellung eines Kunden bis zum Versand lückenlos und einheitlich ist. Bei dem von uns verwendeten Basissystem für einen solchen Shop haben Sie umfangreiche Funktionen für die Warenwirtschaft und Logistik. Sie können immer aktuell Ihre Lagerbestände, Bestellungen und Versandaufträge einsehen. Auf Wunsch programmieren wir Ihnen zusätzliche Schnittstellen zu Systemen von Logistikanbietern (UPS, DHL) oder Ihren Lieferanten. So können Sie mit einer sichereren Verbindung von jedem Ort der Erde, z.B. von Zuhause oder aus dem Urlaub den Status Ihrer geschäftlichen Aktivitäten einsehen. Ideal ist ein solcher Shop als zusätzlicher Vertriebskanal zu Ihrem Präsenzhandel oder als Nebenverdienst. Denn der zusätzliche Aufwand für Sie ist relativ wesentlich geringer, als die Eröffnung eines neuen Ladengeschäfts.

 

Bei der Konzeption eines solchen Shops besuchen wir Sie vor Ort und besprechen gemeinsam die ideale Konzeption Ihres Shops. So können wir spezifisch auf Ihr Gewerbe eingehen und Ihnen die kostengünstigste Möglichkeit mit dem geringsten Aufwand für Sie aufzeigen. Dazu erstellen wir eine Rentabilitätsrechnung, welche alle zu erwartenden Kosten und Erträge berücksichtigt, um Ihnen auf Grundlage von realistischen Absatzzahlen die Chancen eines solchen Geschäfts zu kalkulieren.


2. Handel mit digitalen Gütern

Digitale Güter sind sog. immaterielle Vermögensgegenstände, welche in ihrer Grundform keine räumliche Gestalt besitzen, sondern lediglich als binärer Code digital auf Speichermedien existieren. Kurzum: Musikdateien, Videodateien, PDF-Dokumente und Programme.

 

Bisher war man es gewohnt solche Güter auf CDs, DVDs oder anderen Datenträgern in einem Geschäft zu kaufen oder bei einem Versandhandel zu bestellen. Da diese Produkte jedoch in ihrer Grundform auf einem Computer zur Verfügung stehen, kann man diese Daten über das Internet übertragen Die Vorteile sind klar: Lieferung in Echtzeit, sowie Kostenersparnis bei Vertrieb und Logistik.

 

Um die Musik, Videos und Dokumente vor unerlaubter Weitergabe zu schützen wird ein digitales Rechtemanagment einfügt, welches die Daten verschlüsselt und nur die berechtigten Kunden Zugriff haben.

 

Als Oberbegriff des Schutzes von Mediendateien wird Digital Rights Management (DRM) - digitales Rechtemanagement verwendet. Ein solches DRM übernimmt die Aufgaben der Verschlüsselung, Entschlüsselung und der Verwaltung von Nutzungsrechten. Das Herunterladen einer geschützten Mediendatei ist theoretisch jedem erlaubt, jedoch kann die Datei nur bei Besitz einer Nutzungslizenz geöffnet werden. Eine solche Lizenz wird gegen Bezahlung an den Computer des jeweiligen Nutzers übertragen und automatisch in einer Lizenzdatenbank auf der Festplatte des Kunden gespeichert, bei jedem Start der Datei wird im Hintergrund das Vorhandensein einer solchen Lizenz überprüft. Ein unerlaubtes Nutzen einer geschützten Datei wird so unmöglich. 

 

Stellen Sie sich vor Sie haben einen Song als Master vorliegen und möchten diesen Song zum Verkauf in Ihrem Online-Shop anbieten, dann laufen folgende Schritte ab:

  1. Encoding des Master Bands in ein Medienformat wie Windows Media (.asf) oder Real Media (.rm) mit einem speziellen Encodierungsprogramm z.B. Real Media Producer.
  2. Anlegen eines Nutzungsrechts in der DRM Software. Dies enthält Einstellungen wie Dauer der Nutzung (z.B. 3 Tage oder unendlich lange) oder Anzahl möglicher Nutzungslizenzen (z.B. können Sie ein Special für nur 100 VIPs erstellen).
  3. Encoding der Mediendatei zu einer geschützten Mediendatei (.rms), welche mit dem vorher angelegten Nutzungsrecht versehen wird.
  4. Hochladen der geschützten Datei in Ihren Shop und einstellen des Preises.
  5. Ein Interessent lädt sich die Datei herunter und beim ersten Öffnen erscheint ein kleines Fenster welches Ihn auf die Notwendigkeit einer Lizenz hinweist.
  6. Der Kunde kauft eine Lizenz. Wenn dieser schon bei Ihnen registriert ist und ein Guthaben bei Ihnen hat, wird der Betrag abgebucht und er erhält sofort die Lizenz. Ist der nicht registriert kann er durch Auswahl einer Bezahlmethode wie Kreditkarte, Bankeinzug, Telefonrechnung o.ä. die Lizenz erwerben.
  7. Die Lizenz wird automatisch gespeichert und der User hat entsprechend seinem Nutzungsrecht zugriff auf die Datei.

 

Besonders wichtig bei dem Handel mit digitalen Gütern ist die Kalkulation des Zielpreises für den Verkauf. In hart umkämpften Märkten wie dem online Musikmarkt (Music Online Distribution [MOD]) zählt jeder Cent. Deshalb ist eine genaue Rentabilitätsrechnung erforderlich, welche Sprünge in der Kalkulation durch Rabatte und die Nutzung von Kapazitätsüberschüssen aufzeigt um ausgehend davon den optimalen Preis abhängig von Kosten und zu erwartenden Absatz zu finden.

 

Special zum online Musikmarkt: Music Online Distribution (MOD)


3. Handel mit Dienstleistungen

Beim Handel mit Dienstleistungen entsteht bei der Ausführung meist ein direkter Kontakt zwischen Anbieter und Kunde. Es gibt aber auch zahlreiche Dienstleistungen bei denen dies nicht der Fall ist. Diese Unterscheidung hat wichtige Auswirkungen auf die Gestaltung Ihrer Webseite.

 

Zum Einen, kann man die Firmenwebseite dazu verwenden eine Dienstleistung zu bewerben und auf eine Kontakthotline verweisen. Die andere Möglichkeit besteht darin, direkt über die Webseite ein Geschäft abzuwickeln. Dabei entsteht ein Dienstleistungsvertrag zwischen dem Kunden und dem Unternehmen. z.B. bei einem Telekommunikationsanbieter wird ein Anmeldeformular angeboten, welches der Kunde ausfüllt und dann automatisch an die zuständige Stelle per E-Mail versendet wird oder zu einem Customer Relationship Management System (CRM) übertragen wird.

 

Wir integrieren Lösungen für beide Bereiche in Ihr Webangebot und helfen Ihnen bei der nachgelagerten Verarbeitung in einem CRM.


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